Kompetenzen

Der herausfordernde Übergang in die 2 °C-Kompatibilität verlangt neue Wege - ein innovatives Zusammenspiel bewährter Disziplinen


Psychologie in der Kommunikation

right. schätzt das Potential einer Kommunikation, welche sich an der Klimapsychologie orientiert, als entscheidenden Baustein für die effektive Arbeit an klimarelevanten Themen. Klimapsychologische Einsichten sollen nicht als alleinstehende Disziplin kommuniziert werden, sondern die Art und Weise prägen, wie wir mit unseren Kunden und Partnern arbeiten. Ziel ist es, bei der gemeinsamen Arbeit mit Wissenschaftsbasierten Emissionszielen Fähigkeiten zu vermitteln, welche bei durchaus verständlichem und zu erwartendem Widerstand von großem Nutzen für den Fortschritt einer Strategie sein werden. Hannah Helmke

Betriebswirtschaftslehre für den Business Case

Das Erreichen von 2 °C-kompatiblen Geschäftsstrukturen durch die Anwendung von WBE übersteigt erfahrungsgemäß die Aufgaben und Kompetenzen der klassischen Nachhaltigkeitsmanager. WBE sind unseres Erachtens kein weiterer Nachhaltigkeitsstandard, sondern vielmehr ein übergreifendes Risikomanagementinstrument. Entsprechend arbeiten wir mit Argumenten für den Business Case eines 2°C-kompatiblen Geschäftsmodells, die auch die Zielerreichung von Kompetenzträgern über die Nachhaltigkeitsabteilung hinaus in einem Unternehmen unterstützen. Hannah Helmke

Rechtswissenschaften für den Weitblick

 Der unternehmerische Übergang in eine 2°C-Welt ist geprägt von rechtlichen Anforderungen in unterschiedlichen Märkten und Regionen. Sie wirken als Treiber für marktwirtschaftliche Veränderungen, deren Konsequenzen direkten Einfluss auf Angebots- und Nachfragemuster haben. Die frühe Integration von rechtlichen Analysen als Beitrag zur Handhabung dieser Situation kann sich gerade bei unsicheren Gesetzeslagen als entscheidende Information herausstellen. right. stellt dazu die notwendigen Kompetenzen bereit. Marcela Scarpellini

Ingenieurswissenschaften für die Produktentwicklung

Es bestehen große Anforderungen an die Funktionalitäten von Methoden, welche handhabbar die Integration von betrieblichen Kennzahlen mit wissenschaftsbasierten Emissionsvorgaben leisten. Die Klimaleistung von (Umwelt-)Technologien und deren Auswirkungen auf gesellschaftliche Systeme muss eingebettet werden, sodass Strategien zum Erreichen von ambitionierten Emissionszielpfaden kosteneffektiv erreicht werden können. right. ist in der Lage, Grenzen der aktuellen Methodenlandschaft aufzuzeigen und sich in Partnerschaften konstruktiv für deren Weiterentwicklung einzusetzen. Janosch Birkert

Mathematik für ein solides Fundament

Die wissenschaftsbasierte Verankerung von Emissionszielen beruht darauf, dass Klimawissenschaftler ein Budget an Treibhausgasen definiert haben, das für wirtschaftliche Aktivitäten noch zur Verfügung steht, soll das 2 °C-Ziel erreicht werden. Unsere mathematischen Kompetenzen ermöglichen uns, an der fairen Aufteilung eines solchen Budgets auf alle wirtschaftlichen Akteure fundiert zu arbeiten. Aufgrund unseres Verständnisses von WBE als Risikomanagementinstrument kommt die Mathematik außerdem bei der effektiven Handhabung von klimabezogenen Chancen und Risiken zum Einsatz, die beim Einsatz von WBE transparent werden. Anna-Katharina Muth