Referenzen

So nutzen Kund*innen unsere Softwarelösungen und Metriken

Realwirtschaft
Integriertes Klimawirkungs-Management

Transitionsprozesse gestalten Continental AG

Thomas SewaldHead of Group Environmental & Climate Protection

Transitions-Strategie mit dem Scenario Explorer

Die Arbeit mit den Softwarelösungen von right° befähigt Expert*innen und Entscheider*innen, Geschäftsmodelle auf die Transition in eine kohlenstoffarme Wirtschaft vorzubereiten.

Die Continental nutzt den cloud-basierten Scenario Explorer, um

  • die Klimawirkung des Unternehmens („Temperature Alignment“) zu kalkulieren,
  • paris-kompatible Zielpfade zu identifizieren,
  • verschiedene Geschäftsentwicklungs-Strategien mittels Szenarioanalyse zu quantifizieren,
  • paris-kompatible Investitionen zu erkennen und
  • sich glaubhaft als Transitionsunternehmen zu positionieren.

Erfolg und Emissionen entkoppeln

Die Continental hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, mit denen das Unternehmen bis 2050 inkl. der Wertschöpfungskette klimaneutral werden will. Auf diesem Weg wird die Continental bereits ab 2020 den gesamten weltweit eingekauften Strom auf erneuerbar umstellen und bis 2040 den eigenen Standort klimaneutral betreiben (Scope 1 & 2). Diese Klimaziele können nur erreicht werden, wenn das Unternehmen in neuen Geschäftsmodellen und Prozessen denkt, die den finanziellen Erfolg vom Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase entkoppeln.

Es müssten Lösungen erarbeitet werden, mit denen das Unternehmen

  • seine Klimastrategie steuern,
  • Zukunftsinvestitionen bewerten und
  • Akzeptanz bei internen Stakeholdern schaffen kann.

 

"Als Steuerungsinstrument leistet die XDC einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung unserer Klimaziele."

Neue KPI: Klimawirkung

Mithilfe der cloud-basierten Softwarelösungen von right° hat die Continental eine erste Analyse ihres Temperature Alignments durchgeführt. In vertieften Analysen wurden unterschiedliche Geschäftsentwicklungsstrategien simuliert und ausgewertet.

Gemeinsam mit internen Stakeholdern aus dem Bereich Rubber Technologies und dem Controlling wurden Optionen für die Umsetzung der Klimastrategie erarbeitet. Im Fokus stand dabei die Bewertung von Investitionen mittels einer neuen KPI: XDC. Mit XDC wurde überprüft, welche Investitionen das Unternehmen mittel- und langfristig bei der Erreichung seiner Ziele unterstützen.

Ausblick: Supply Chain-Analyse

In der weiteren Zusammenarbeit mit right° prüft die Continental die Bewertung richtungsweisender Investitionsprojekte. Zudem soll die Anwendung des XDC Modells für die Bewertung von Lieferantenportfolios erarbeitet werden.

Finanzwirtschaft
Klimawirkungsanalyse für Banken

Paris-Alignment über verschiedene Asset-Klassen messen GLS Bank

Dr. Laura MervelskemperCo-Leiterin "Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit"

Klimafonds unter 2°C

Die GLS Bank startete im Jahr 2019 eine Klimawirkungsanalyse ihres Klimafonds anhand des XDC Modells. Herausforderungen dabei waren:

  • Die Abdeckung verschiedener Asset-Klassen,
  • Datenverfügbarkeit und
  • eine bank-eigene Sektor-Klassifikation.

In intensiver Zusammenarbeit zwischen der GLS Bank, dem Wuppertal Institut und right° wurden die verschiedenen Herausforderungen angegangen und die Klimawirkungsanalyse des Fonds erfolgreich abgeschlossen.

Das Ergebnis: Der Fonds ist nachweislich <2°C-kompatibel. Die Bank kann die Paris-Konformität des Fonds an Kund*innen und Stakeholder kommunizieren.

Konsistente Kommunikation

Nach erfolgreicher Pilotierung des Temperature Alignments im Portfoliomanagement erweiterte die GLS Bank die XDC Analyse pilothaft auch auf

  • ihr Kreditportfolio,
  • die Kundendepots und
  • die Bank selbst.

Diese methodisch konsistente Anwendung des Temperature Alignment auf alle Assetklassen und Bereiche ist der Schlüssel für eine konsolidierte Kundenkommunikation und transparente Berichterstattung.

"Finanzströme spielen eine entscheidende Rolle in Bezug auf die Klimakrise. Diese 1,5°C kompatibel auszurichten, kann mithilfe von XDC gelingen."
GLS Bank Lastenrad Foto: Patrick Held

 

Strategische Partnerschaft

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft arbeiten right° und die GLS Bank an der kontinuierlichen Verbesserung der methodischen Grundlagen der XDC Analyse. Im Vordergrund stehen:

  • volle Integration des Temperature Alignment in den Portfoliomanagement-Prozess,
  • erweiterte Anwendbarkeit der Methodik,
  • wissenschaftliche Integrität,
  • methodische Transparenz.

Beiderseits sind Expert*innen aus allen Unternehmensbereichen involviert – von Klimawissenschaft über Investment Research bis hin zur Kommunikation.

Zudem starteten right° und die GLS Bank gemeinsam mit weiteren Partnern 2020 ein Pilotprojekt zur Analyse des Temperature Alignments von Immobilien. 

Ausblick: Risikomanagement

Über transparente und konsistente Berichterstattung hinaus lautet das entscheidende Ziel, um Kapital auch in großem Stil in Richtung 1.5°C umlenken zu können: Die Integration von Klimawirkungskriterien in die Kreditrisikobewertung und Kreditvergabeprozesse.
Die GLS Bank geht nun die Integration von XDC als Bestandteil des Kreditvergabeprozesses an – entschlossen, als Leuchtturm die Botschaft zu senden „Es geht!“.

Immobilien­wirtschaft
Die Wärmewende beschleunigen

Energieversorgungslösungen für Paris-kompatible Quartiere E.ON Energy Infrastructure Solutions (EIS)

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit untersuchen right° und E.ON innovative Lösungen für die Wärmeversorgung im Bestand. Das Ziel: Die Klimawirkung von Immobilien auf 1,5°C zu beschränken. 

Für ein typisches Musterquartier aus den 1980er Jahren mit insgesamt 300 Wohnungen plante E.ON Energy Infrastructure Solutions (EIS) eine neue Wärmeversorgung.  Das Team rund um Patrick Schneckenburger analysierte gemeinsam mit right°, wie die wissenschaftlich fundierte Kennzahl von 1,5 °C Grundlage für die Bewertung verschiedener technischer Lösungskonzepte werden kann 

Typisches Wohnquartier (Symbolbild)

Vom Status Quo zur 1,5°C-Immobilie

Jede Immobilie hat andere Voraussetzungen. Im ersten Schritt verschaffte sich E.ON einen Überblick über den Status quo: Wo steht das Quartier aktuell in Bezug auf seine Klimawirkung in °C? Der XDC Real Estate Explorer von right° setzte die Gesamtfläche und den verursachten CO2-Austoß zueinander ins Verhältnis und projizierte das Ergebnis in die Zukunft. Die Analyse zeigte: Das Quartier ist mit seiner aktuellen Wärmeversorgung nicht Paris-kompatibel und liegt weit über 1,5°C. 

Angewendetes Tool: 

  • XDC Real Estate Explorer

Durchgeführte Berechnungen: 

  • Baseline XDC
  • Scenario XDCs für vier Technologie-Optionen sowie verschiedene Umsetzungszeitpunkte

 

In der darauffolgenden Szenarioanalyse wurde die Frage untersucht, inwiefern die Lösungen von E.ON zur 1,5°C-Konformität des Quartiers beitragen. Auf Basis der Emissionen aus dem Betrieb berechnete die Software Ergebnisse für insgesamt vier Modernisierungsvarianten mit unterschiedlichen Technologien. Dabei wurden sowohl die international anerkannten Dekarbonisierungspfade des CRREM Projektes (Carbon Risk Real Estate Monitor) als auch eine Prognose des Fraunhofer Instituts zugrunde gelegt. Das Fraunhofer Institut geht davon aus, dass der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix deutlich schneller wächst. Die Flexibilität, verschiedene Szenarien betrachten zu können, ist eine spezifische Stärke des XDC Modells. 

Die Szenarioanalyse vermittelte zusätzlich den Effekt der Modernisierungsvarianten abhängig vom Umsetzungszeitpunkt. Sie gibt also Auskunft darüber, wann eine Wärmelösung realisiert werden muss, um das 1,5°C-Ziel für die Immobilie zu erreichen. Da der Klimawandel durch die kumulierte Menge an Emissionen über die Zeit entsteht, macht es durchaus einen Unterschied, ob die Lösung im Jahr 2023 oder im Jahr 2045 zum Einsatz kommt. 

 

Die Ergebnisse des XDC Modells haben gezeigt, dass Wärmepumpenkonzepte unter Einbindung verschiedenster Umweltenergiequellen 1,5 °C-konform und in sanierten Bestandsquartieren auch wirtschaftlich umsetzbar sind. Allerdings gibt es Unterschiede innerhalb der Branche, was die Entwicklung von Emissionsfaktoren und -pfaden betrifft.  Hier fehlt ein einheitlicher Standard. 

„Die Tools von right° ermöglichen uns zukünftig Energieversorgungslösungen zu be- und vertreiben, die nachweislich Paris-kompatibel sind.“
André SchnelteSenior Product & Business Development Manager, E.ON

Eine Zusammenarbeit, die Wirkung zeigt

Das Team von E.ON kann jetzt seinen Kunden klar aufzeigen, welches Wärme-Konzept zu welchem Zeitpunkt in der Lage ist, eine Immobilie Paris-kompatibel und damit zukunftsfähig zu machen. Wissenschaftlich fundiert und einfach in °C. Welche Kombination von Technologien für welche Herausforderung geeignet ist, hängt dabei von den jeweiligen Ansprüchen und den lokalen Gegebenheiten ab.  

 

Im nächsten Schritt will das Team von E.ON Paris-Konformität als Kennzahl für die Energieversorgung von Immobilien in die Diskussion bringen. Als starke Partner möchten E.ON und right° Standards in der Branche etablieren, um die Emissionsintensität transparent zu ermitteln und auf eine wesentliche Kennzahl zu reduzieren. 

„Neben der Wirtschaftlichkeit von neuen Energielösungen, die wir planen, bauen und betreiben, hat der Nachweis über eine Paris-konforme Lösung in der Diskussion mit unseren Kunden eine bestechende Aussagekraft.“

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